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Migrantenpflege

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Deutschland war im 19. und 20. Jahrhundert alles andere als ein Einwanderungsland, doch seit den 1950er Jahren gehört Deutschland zu den wichtigsten Einwanderungsländern der Europäischen Union. Türkische Migranten gehören hier heute zu der größten Gruppe mit rund 1,7 Mio. Menschen, mit weitem Abstand folgen dann Italiener (534.657 Menschen) und Polen (361.696 Menschen) (Quelle: Statistisches Bundesamt). Türkische Migranten machen somit einen Anteil von rund 2 % der Gesamtbevölkerung aus. 

Probleme in der Migrantenpflege

Im Zugang zur Gesundheitsversorgung bestehen für Migranten sehr häufig Probleme, wie z.B. Kommunikationsprobleme, ein anderes Medizinverständnis und mit unter auch negative Erfahrungen bei der Migration. Wobei das Problem der Kommunikation nicht einfach durch übersetzte Formulare, Broschüren oder andere Hilfsmedien behoben ist. Unter Migranten befinden sich sehr viele Analphabeten. Dies ist darin begründet, dass viele türkische Landarbeiter - die in der Türkei nicht den gleichen Bildungszugang hatten wie gleichalte Deutsche - dem Anwerben der Bundesrepublik gefolgt sind, eine Aufarbeitung von Sprach- und Leseschwierigkeiten hat durch mangelhafte Integrationspolitik und -angebote nicht stattgefunden. Dieses Problem begegnet uns heute in der pflegerischen und medizinischen Versorgung von pflegebedürftigen Migranten regelmäßig und man kann dem Problem nur durch muttersprachlich, türkische Mitarbeiter entgegentreten. 

Weiterhin ist es wichtig, dass nicht nur die Beratung eines Pflegedienstes in türkischer Sprache stattfinden kann, sondern eine kontinuierliche Betreuung von türkisch sprechenden Pflegekräften muss für das Wohlempfinden der Patienten sichergestellt sein. 

Kulturelle Besonderheiten in der Migrantenpflege

Ein mythisches Medizinverständnis unterscheidet pflegebedürftige Türken von deutschen Patienten in der Regel. Dr. med. Y. Yildirim-Fahlbusch beschreibt dieses Problem im Deutschen Ärztblatt (Heft 5, Mai 2003) wie folgt: "Das auch Türken in Deutschland noch immer Formen der traditionellen Medizin anhängen, oftmals parallel zur westlichen Medizin, liegt an einem mystischen Medizinverständnis: Strafen Gottes aufgrund von Tabuverletzungen oder böser Blick, können alle Arten von Krankheiten, Unfällen und Behinderungen verursachen, die man durch eine magische Gegenbehandlung zu entkräften versucht." Auch die Symptombeschreibung von Krankheiten ist kulturell geprägt und werden sinnbildlich dargestellt, wie etwa: "Meine Leber fällt.". Ein interkulturelles Verständnis und Kenntnis über unterschiedliche kulturelle Verhaltensmuster ist für einen optimalen Umgang mit pflegebedürftigen Migranten Voraussetzung und kann von uns durch türkisch sprechende Pflegekräfte sehr gut gelöst werden.

Oft wissen türkische Migranten gar nicht, welche Möglichkeiten des Gesundheitssystems sie in Anspruch nehmen können. Hier findet sich zum einen das erwähnte Sprachdefizit als Ursache, aber auch der Mangel an Informationen in türkischer Sprache. Einige Initiativen halten Übersetzungen bereit, doch bei öffentlichen Stellen findet man türkischsprachige Informationen kaum.

Informationen über Migrantenpflege

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Dienstag, 23. Oktober 2018
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